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Jonathan Heidorn (c) Isabel Machado Rios

Foto: Isabel Machado Rios

Jonathan Heidorn arbeitet seit der Spielzeit 22/23 als freischaffender Theaterregisseur und Sound Designer. Zuvor studierte er am Mozarteum Salzburg und realisierte hier erste Inszenierungen und Hörspiele. Danach war er von 2019 bis 2022 Regieassistent am Staatsschauspiel Hannover. In dieser Zeit entstand das Hörspiel „Der Abfall der Tage“, welches 2021 für den ARD PiNball nominiert wurde. 2021 beendete er sein Studium mit seiner Diplominszenierung „So oder so ähnlich“, welche eine Co-Produktion mit dem Staatstheater Hannover war und zum Körber Studio Junge Regie 2022 eingeladen wurde. Im Frühjahr 2022 folgte dann seine Inszenierung „Lenz“ im Schauspielhaus. 

 

Sein Hörspiel „Über Leben“ gewann 2022 den Publikumspreis der 17. Chemnitzer Hörspielinsel und gelangte auf die Shortlist des 21. Internationalen Hörspielwettbewerbs des Leipziger Hörspielsommers. Als Sound Designer arbeitet Jonathan Heidorn am liebsten mit verschiedenen Synthesizern, Drumcomputern und verfremdeten Tonaufnahmen. Damit erzeugt er Klangteppiche, dichte Atmosphären, subtile rhythmische Strukturen und Spannungsbögen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Theaterregisseurin Milena Mönch.

 

Seine ersten Regiearbeiten führten ihn an das Landestheater Niederösterreich, die Hamburger Kammerspiele, das Schlosstheater Celle und das Schauspiel Kiel. Jonathan Heidorn schreibt die meisten seiner Fassungen und Romanadaptionen selbst, inszeniert für jüngeres und älteres Publikum und sucht in seinen Inszenierungen nach Momenten der Empathie, präziser Verspieltheit und lebendiger Ambiguität. 

 

In der Spielzeit 26/27 ist er Artist in Residence am tjg. und wird dort „Sein Reich“ inszenieren. Zuvor eröffnet er am Theater Kiel die Spielzeit mit „Alle meine Söhne“. Später in der Spielzeit folgt eine erneute Zusammenarbeit mit Milena Mönch am Theater an der Parkaue, wo er das Sound Design für „Irgendwo ist immer Süden“ komponieren wird.

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