top of page
2026-01-21_12-36-DSC_6995-7-AnimalFarm-Luiza Puiu-043.jpeg

Animal Farm

 

„Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher als andere.

Mit dem Aufruf „Alle Tiere sind gleich“ starten die Schweine mit allen anderen Tieren des Bauernhofes eine Revolution. Old Major, der Anführer der Tiergemeinschaft, fordert sie auf, gegen ihre menschlichen Ausbeuter zu kämpfen. Die Revolution gelingt. Die Hofbesitzer* innen werden verjagt und die Vision, frei und gleich zu sein, scheint zum Greifen nah. Doch als Old Major stirbt, übernehmen die zwei dominanten Schweine Napoleon und Schneeball die Führung. Schon bald stellt sich heraus, dass die beiden ihre Macht missbrauchen, indem sie sich Privilegien zuschanzen und die Positionen an der Spitze einer neuen Gesellschaftsordnung beanspruchen. Was als Utopie der Freiheit begann, wird schnell zu einer Form der Diktatur. Denn die Schweine fügen dem Gesetz der Gleichheit eine Ergänzung hinzu, die das gemeinschaftliche Projekt zerstört: „Manche Tiere sind gleicher als andere.“

"In Schweinsöhrchen und Ringelschwänzchen, in Paarhuferstiefeln und Ganzkörperoveralls, in Riesenstrickpullovern, Fetzenfedern und Brustgeschirren lässt Jonathan Heidorn sein kleines Ensemble (überzeugend neben Katharina Rose auch Tobias Artner, Marthe Lola Deutschmann und Sven Kaschte) erst zu großen Revolutionären - und am Ende doch zu verhassten „Herren(menschen)“ mutieren. Und die kleine Farm in der schwarzen Theaterwerkstatt im Machtrausch zwischen schwarzweißen Videobildern und blutverschmierten Hoffenstern versinken. Ein Mahnstück - mit und ohne Schweinsborsten."

Niederösterreichische Nachrichten

"Katharina Rose spielt das Führer-Schwein Napoleon mit fast unheimlicher Diktatoren-Verve. Auch ihre Kollegen Tobias Artner, Marthe Lola Deutschmann und Sven Kaschte machen ihre Sache ausgezeichnet. Alle spielen alle. Schwein, Schaf, Pferd, Mensch – den Schlachter. Gelungen auch Bühne und Kostüme (Thorben Schumüller). Grausige rosa Plastikanzüge deuten von Beginn an: Diese Utopie wird bald zur Dystopie. Das Farmhaus auf der Drehbühne wird clever eingesetzt. Beeindruckend: Schatten dunkler Flüssigkeit, die erahnen lassen: Im Stall spritzt das Blut. Das Ende des Tierparadieses."

Kurier

nach George Orwell

Deutsch von Michael Walter

Regie, Video & Sound Design: Jonathan Heidorn 

Bühne & Kostüm: Thorben Schumüller

Dramaturgie: Sabrina Hofer

Schauspiel: Tobias Artner, Katharina Rose, Marthe Lola Deutschmann, Sven Kaschte

Premiere: 24. Januar 2026, Landestheater Niederösterreich, Theaterwerkstatt

Fotos: Luiza Puiu

bottom of page